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Auf diesen Seiten können Sie etwas über mich und über das Thema Stottern erfahren. Die Verbindung besteht darin, dass ich seit meinem 4. Lebensjahr selbst stottere. Seitdem interessiere ich mich für das Thema – zunächst unfreiwillig, im Laufe der Zeit aber aus eigenem Antrieb. Mein Werdegang: Als Kind habe ich mittelschwer bis schwer gestottert. Eine Therapie, bei der ich zum Takt eines Metronoms sprechen sollte, brachte keinen Erfolg. Erst eine Behandlung als Jugendlicher nach dem Ansatz der Stottermodifikation half mir, leichter zu stottern und offener damit umzugehen. Ich habe Mathematik studiert und mich zum Ende des Studiums immer mehr für das Thema Stottern begeistert. Ich engagierte mich in der Stotterer-Selbsthilfe und begann, Fachliteratur zu lesen. Nach dem Studium ergriff ich die Möglichkeit, mich am Institut für Experimentelle Psychologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf beruflich mit Stottern zu beschäftigen. Ich habe dort zunächst die Psychobiologie des Sprechens und Stotterns bei Erwachsenen erforscht und über dieses Thema im Fach Psychologie 1999 promoviert. Anschließend habe ich die Entwicklung von Sprechunflüssigkeiten bei stotternden und normalsprechenden Vorschulkindern untersucht. |
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Neben dieser Grundlagenforschung wollte ich mich immer auch praktisch mit Stottern beschäftigen. Ich engagierte mich im Arbeitskreis PEVOS, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Effektivität von Stottertherapien in Deutschland zu evaluieren. Seit 2001 veranstalte ich selbst in Zusammenarbeit mit zwei Logopäden eine Gruppentherapie für stotternde Erwachsene, die Intensiv-Modifikation Stottern. Im Jahr 2002 schließlich habe ich den Natke Verlag gegründet, in dem ich Literatur mit Schwerpunkt – Sie werden es sich denken können – Stottern veröffentliche. Ich bin Mitglied sowohl bei der Interdisziplinären Vereinigung der Stottertherapeuten, der Organisation der Fachleute in Deutschland, als auch der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe als Betroffenen-Organisation. |
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Soviel zu mir. Wenn Sie sich für grundlegende Informationen zum Thema Stottern interessieren, empfehle ich Ihnen meine folgenden Veröffentlichungen:
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Oder schauen Sie ins StotternWiki, das Wiki speziell zum Thema Stottern.
In meiner Monographie
die mittlerweile in 3. Auflage (verfasst zusammen mit Anke Alpermann) erschienen ist, können Sie nachlesen, welche Erkenntnisse die Forschung bis heute zum Thema Stottern ans Tageslicht gebracht hat. Wenn Sie sich für meine wissenschaftlichen Veröffentlichungen interessieren, schauen Sie in die Liste der Buch- und Zeitschriftenbeiträge. Vielen Dank für Ihr Interesse! Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie Kontakt mit mir auf: |